34aPrüfung

34a-Schein: Unterrichtung oder Sachkundeprüfung

Was hinter dem „34a-Schein“ steckt, welcher Nachweis für welche Tätigkeit nötig ist und wie die Prüfung abläuft – mit den Paragrafen aus Gewerbeordnung und Bewachungsverordnung. Oben können Sie direkt üben.

Prüfungsformat seit 1. Juli 2025380 Fragen mit FundstelleKostenlos & ohne Anmeldung
Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Gewerberecht · Aufgabe 1 von 50 von 8 beantwortet

Eine oder mehrere Antworten sind richtig. Markieren Sie jede Antwort, die Sie für richtig halten; nach dem Abgeben sehen Sie die Lösung mit Begründung und Fundstelle.

1. In der Ausbildung wird erklärt, wie die Staatsgewalt in der Bundesrepublik Deutschland aufgeteilt ist. Welche Organe nennt das Grundgesetz für die Ausübung der Staatsgewalt?☑ Mehrfachauswahl: 1 oder mehrere richtig

Tipp: Eine oder mehrere Antworten sind richtig – prüfen Sie jede Antwort einzeln.

2. Im Unterricht wird das Grundrecht auf Eigentum besprochen, das auch den Schutz von Waren und Anlagen durch Sicherheitsdienste begründet. Welche Aussagen treffen zu?☑ Mehrfachauswahl: 1 oder mehrere richtig

Tipp: Eine oder mehrere Antworten sind richtig – prüfen Sie jede Antwort einzeln.

3. Ein Sicherheitsmitarbeiter überlegt, wie er eine Jedermannbefugnis einsetzen darf. Welche Aussage zum Grundsatz der Erforderlichkeit stimmt?☑ Mehrfachauswahl: 1 oder mehrere richtig

Tipp: Eine oder mehrere Antworten sind richtig – prüfen Sie jede Antwort einzeln.

4. Wer benötigt für seine Tätigkeit eine Erlaubnis nach § 34a GewO?☑ Mehrfachauswahl: 1 oder mehrere richtig

Tipp: Eine oder mehrere Antworten sind richtig – prüfen Sie jede Antwort einzeln.

5. Welche Aussagen zur Sachkundeprüfung vor der IHK nach der Bewachungsverordnung sind richtig?☑ Mehrfachauswahl: 1 oder mehrere richtig

Tipp: Eine oder mehrere Antworten sind richtig – prüfen Sie jede Antwort einzeln.

6. Ein Unternehmer bewacht gegen Entgelt mehrere Objekte, ohne die Erlaubnis nach § 34a GewO zu besitzen. Welche Aussage trifft zu?☑ Mehrfachauswahl: 1 oder mehrere richtig

Tipp: Eine oder mehrere Antworten sind richtig – prüfen Sie jede Antwort einzeln.

7. Ein Student soll als Wachperson im Objektschutz eines Bürogebäudes eingesetzt werden (keine Tätigkeit, für die die Sachkundeprüfung vorgeschrieben ist). Welche Voraussetzungen muss er nach § 34a Abs. 1a GewO erfüllen?☑ Mehrfachauswahl: 1 oder mehrere richtig

Tipp: Eine oder mehrere Antworten sind richtig – prüfen Sie jede Antwort einzeln.

8. Eine Wachperson soll das umzäunte Gelände eines Logistikunternehmens im Dienst betreten und möchte in Zivilkleidung kommen. Was gilt?☑ Mehrfachauswahl: 1 oder mehrere richtig

Tipp: Eine oder mehrere Antworten sind richtig – prüfen Sie jede Antwort einzeln.

Nicht beantwortete Aufgaben zählen als falsch.
0 von 8 beantwortet

Eigene Übungsaufgaben im Prüfungsformat – keine Original-IHK-Fragen. Ihre Antworten werden nicht gespeichert.

  • Format wie in der IHK-Prüfung

    Eine oder mehrere richtige Antworten, 82 Fragen in 120 Minuten – Stand der Prüfungsregeln 1. Juli 2025.

  • Lösung mit Gesetzestext

    Zu jeder Frage die Begründung, warum jede Antwort richtig oder falsch ist, und die Fundstelle im Wortlaut.

  • Ruhig lernen, auch am Handy

    Keine Pop-ups, keine Werbung, die über den Text springt. Die Seite lässt sich wie eine App installieren.

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So prüfen wir jede Frage

1. Selbst verfasste Übungsfragen

Keine unzulässigen IHK-Originalfragen. Alle 380 Fragen orientieren sich am offiziellen Rahmenstoffplan und den 7 Sachgebieten der Bewachungsverordnung.

2. Wortwörtlicher Gesetzesabgleich

Jede Rechtsfrage stützt sich auf das geltende Recht (GG, BGB, StGB, StPO, GewO, BewachV, DGUV 23) und zitiert die Fundstelle im Wortlaut.

3. Fehler melden – wir korrigieren

Finden Sie eine Frage, die veraltet oder unklar ist, schreiben Sie uns. Gemeldete Fragen prüfen wir gegen den aktuellen Gesetzestext und korrigieren sie umgehend.

Weitere Modelltests

So funktioniert der Modelltest

  1. Schritt 1

    Nachweis klären

    Für die meisten Bewachungstätigkeiten genügt die Unterrichtung bei der IHK. Für fünf Tätigkeiten und für Unternehmer ist die Sachkundeprüfung Pflicht – die Liste steht unten.

  2. Schritt 2

    Bei der IHK anmelden

    Unterrichtung und Sachkundeprüfung bietet jede IHK an, die sie durchführt. Termine und Gebühren nennt Ihre IHK.

  3. Schritt 3

    Gezielt vorbereiten

    Üben Sie die 7 Sachgebiete mit den Fragen oben und machen Sie vor dem Termin die Simulation mit 82 Fragen in 120 Minuten.

Was ist der 34a-Schein?

„34a-Schein“ ist kein amtlicher Begriff. Gemeint ist einer von zwei Nachweisen, die § 34a der Gewerbeordnung für Bewachungstätigkeiten verlangt: die Bescheinigung über die Unterrichtung bei der IHK oder die Bescheinigung über die bestandene Sachkundeprüfung. Wer als Wachperson arbeitet, braucht mindestens die Unterrichtung (§ 34a Abs. 1a Satz 1 Nr. 2 GewO). Für bestimmte Tätigkeiten mit besonderem Konfliktpotenzial ist zusätzlich die Sachkundeprüfung vorgeschrieben – und wer selbst ein Bewachungsunternehmen gründen will, muss sie ebenfalls ablegen (§ 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 GewO). Die Sachkundeprüfung ersetzt die Unterrichtung (§ 8 Nr. 4 BewachV).

Unterrichtung: 40 Unterrichtsstunden, ohne Prüfung

Die Unterrichtung erfolgt mündlich und dauert mindestens 40 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten (§ 6 Abs. 1 BewachV). Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B1. Am Ende steht keine Prüfung: Die IHK stellt die Bescheinigung aus, wenn Sie ohne Fehlzeiten teilgenommen haben und sie sich durch Gespräche und Verständnisfragen überzeugt hat, dass Sie mit dem Stoff vertraut sind (§ 6 Abs. 2 BewachV). Die Inhalte sind dieselben sieben Sachgebiete wie bei der Sachkundeprüfung.

Für diese Tätigkeiten ist die Sachkundeprüfung Pflicht

Nach § 34a Abs. 1a Satz 2 GewO brauchen Sie die Sachkundeprüfung für: 1. Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, 2. Schutz vor Ladendieben, 3. Bewachungen im Einlassbereich von gastgewerblichen Diskotheken, 4. Bewachungen von Unterkünften für Asylsuchende oder Flüchtlinge in leitender Funktion, 5. Bewachungen von zugangsgeschützten Großveranstaltungen in leitender Funktion. Außerdem müssen Gewerbetreibende und die mit der Leitung des Betriebs beauftragten Personen die Sachkunde durch eine IHK-Prüfung nachweisen, sonst wird die Erlaubnis versagt (§ 34a Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 GewO).

Ablauf der Sachkundeprüfung

Die Prüfung hat einen schriftlichen und einen mündlichen Teil (§ 11 Abs. 1 BewachV). Der schriftliche Teil dauert 120 Minuten; seit dem 1. Juli 2025 umfasst er 82 Multiple-Choice-Fragen mit zusammen 120 Punkten, bestanden ist er ab 60 Punkten. Bei jeder Frage können eine oder mehrere Antworten richtig sein, und es wird nach Teilantworten bewertet: Eine richtige Teilantwort kann auch einen Punkt ergeben (IHK Ostthüringen zu Gera, Stand 9. Mai 2025). Wer den schriftlichen Teil besteht, wird zur mündlichen Prüfung zugelassen. Dort werden bis zu fünf Personen gleichzeitig geprüft, etwa 15 Minuten pro Person, mit Schwerpunkt auf dem Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und dem Umgang mit Menschen (§ 11 Abs. 2 BewachV). Beide Teile müssen bestanden sein; die Prüfung darf wiederholt werden (§ 11 Abs. 4 und 6 BewachV).

Wer keine Sachkundeprüfung braucht

Die Prüfung entfällt bei bestimmten Abschlüssen (§ 12 in Verbindung mit § 8 Nr. 1 bis 3 BewachV), zum Beispiel geprüfte Werkschutzfachkraft, geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft, Servicekraft oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Meister für Schutz und Sicherheit, Werkschutzmeister, eine Laufbahnprüfung mindestens für den mittleren Polizeivollzugsdienst, den Justizvollzugsdienst, den waffentragenden Zolldienst oder den Feldjägerdienst, oder ein abgeschlossenes rechtswissenschaftliches Studium zusammen mit einer IHK-Unterrichtung über die Sachgebiete 5 bis 7.

Zuverlässigkeit

Neben dem Sachkundenachweis müssen Wachpersonen zuverlässig sein. Die zuständige Behörde holt dafür unter anderem eine unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister und eine Stellungnahme der Polizei ein (§ 34a Abs. 1a GewO). Bestimmte Verurteilungen in den letzten fünf Jahren schließen die Zuverlässigkeit in der Regel aus (§ 34a Abs. 1 Satz 4 GewO).

Häufige Fragen

Brauche ich für die Arbeit im Sicherheitsdienst die Sachkundeprüfung?

Nur für die fünf Tätigkeiten aus § 34a Abs. 1a Satz 2 GewO (unter anderem Kontrollgänge im öffentlichen Raum, Ladendetektiv, Einlass in Diskotheken) und wenn Sie ein Bewachungsunternehmen führen wollen. Für andere Bewachungsaufgaben genügt die Unterrichtung.

Ersetzt die Sachkundeprüfung die Unterrichtung?

Ja. Wer die Sachkundeprüfung bestanden hat, braucht keinen gesonderten Unterrichtungsnachweis (§ 8 Nr. 4 BewachV).

Was kostet der 34a-Schein?

Die Gebühren für Unterrichtung und Sachkundeprüfung legt jede IHK selbst fest. Ein Beispiel: Die IHK Fulda nennt für die Sachkundeprüfung 180 Euro. Die aktuellen Beträge stehen auf der Seite Ihrer IHK.

Wie lange dauert die Unterrichtung?

Mindestens 40 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten (§ 6 Abs. 1 BewachV).

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82 Fragen, 120 Minuten, mit Auswertung je Sachgebiet und Erklärung zu jeder Frage.

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